Herzlich willkommen in der Neonatologie! Die Geburt ist der gefährlichste Moment im Leben eines Menschen. Die Lunge des Babys ist noch mit Flüssigkeit gefüllt und muss sich mit den ersten Atemzügen entfalten, damit sich der gesamte Blutkreislauf vom mütterlichen System abnabelt und auf die Lunge umstellt. Etwa 85 Prozent aller Neugeborenen machen das völlig allein. Etwa 10 Prozent brauchen etwas Stimulation, und nur knapp 1 Prozent benötigt weitreichende Reanimationsmaßnahmen. Wenn wir eingreifen müssen, ist die Beatmung unser wichtigstes und oft einziges Werkzeug!
Wenn das Kind geboren ist, beginnt die Stoppuhr. Der größte Feind des Neugeborenen auf der Straße ist nicht primär der Sauerstoffmangel, sondern die Kälte! Ein nasses Neugeborenes kühlt in Sekunden lebensgefährlich aus.
Wir beurteilen den Zustand des Neugeborenen kontinuierlich anhand von 3 einfachen Parametern:
Wenn das Kind nicht atmet oder die Herzfrequenz unter 100 Schläge pro Minute fällt, beginnen wir sofort mit der Beatmung!
Nur wenn die Lunge perfekt belüftet ist (der Brustkorb hebt sich bei jedem Hub) und die Herzfrequenz des Kindes nach 30 Sekunden effektiver Beatmung trotzdem unter 60 Schläge pro Minute fällt, beginnen wir mit der Herzdruckmassage!
Medikamente kommen beim New Born Life Support extrem selten zum Einsatz, da fast alle Kinder auf eine gute Beatmung reagieren.
💡 MERKE:
Wärmeerhalt (Abtrocknen und Mütze) ist die erste und wichtigste Maßnahme am Einsatzort! Die Herzfrequenz ist der Leitparameter. Fällt sie unter 100, wird beatmet. Fällt sie unter 60, wird massiert. Wir starten immer mit 5 langsamen Beatmungen (jeweils 2 bis 3 Sekunden) mit normaler Raumluft (21 Prozent Sauerstoff), um die Lunge zu entfalten! Das Reanimationsverhältnis beim Neugeborenen beträgt 3 zu 1.
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Herzlich willkommen in der "Golden Minute"! Wenn ein Baby nicht atmet, müssen wir zwischen 2 Zuständen unterscheiden. Bei der primären Apnoe (Atemstillstand) reicht oft schon das kräftige Abtrocknen als Schmerzreiz aus, damit das Gehirn den Atemreflex auslöst. Ein asphyktisches Neugeborenes befindet sich jedoch meist in der sekundären Apnoe. Das Atemzentrum im Gehirn ist durch den massiven Sauerstoffmangel bereits so stark geschädigt, dass kein Schmerzreiz der Welt mehr hilft. Dieses Kind wird ohne unsere sofortige maschinelle Beatmung sterben. Wir haben exakt 60 Sekunden Zeit, um die Lunge zu öffnen!
Der Countdown startet mit der kompletten Geburt des Kindes.
Asphyktische Kinder haben unter der Geburt massiven Stress. Dieser Stress führt oft dazu, dass sie noch im Mutterleib ihren ersten Stuhlgang (das Mekonium) ins Fruchtwasser absetzen. Das Fruchtwasser wird grün und zähflüssig.
Bei der Beatmung eines schlaffen Neugeborenen entweicht oft Luft, oder der Atemweg ist abgeknickt. Wenn sich der Brustkorb bei den 5 initialen Zügen nicht hebt, müssen wir unser Vorgehen sofort korrigieren, bevor wir zur Herzdruckmassage übergehen!
Erst wenn wir sicher sind, dass unsere Beatmung effektiv ist (der Brustkorb hebt sich sichtbar!), prüfen wir nach 30 Sekunden erneut die Herzfrequenz.
💡 MERKE:
Ein asphyktisches Neugeborenes in der sekundären Apnoe reagiert auf keinen Schmerzreiz mehr, es muss zwingend innerhalb der ersten 60 Sekunden (Golden Minute) beatmet werden! Wir starten immer mit 21 Prozent Sauerstoff (Raumluft), um fatale Hirnschäden durch oxidativen Stress zu vermeiden. Auf 100 Prozent wird erst bei Beginn der Herzdruckmassage hochgedreht. Grünes Fruchtwasser (Mekonium) wird nicht mehr routinemäßig abgesaugt. Die sofortige Beatmung hat Vorrang! Die Herzdruckmassage (im Verhältnis 3 zu 1) startet erst, wenn die Herzfrequenz trotz effektiver Beatmung (Brustkorb hebt sich!) unter 60 fällt.

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Herzlich willkommen zur Ursachenforschung! Wenn ein Neugeborenes leblos zur Welt kommt, wurde die Sauerstoffkette irgendwo durchbrochen. Diese Kette besteht aus 3 Stationen: Der Mutter, dem Transportweg (Nabelschnur und Plazenta) und dem Kind selbst. Um im Einsatzleben nicht überrascht zu werden, unterteilen wir die lebensgefährlichen Störfaktoren in genau diese 3 Kategorien.
Vor der Geburt ist das Kind zu 100 Prozent vom Blutkreislauf der Mutter abhängig. Wenn die Mutter keinen Sauerstoff hat oder ihr Blutdruck extrem abfällt, erstickt das Kind im Mutterleib.
Selbst wenn die Mutter perfekt versorgt ist, kann der Sauerstoff auf dem Weg zum Kind blockiert werden. Die Nabelschnur ist die einzige Überlebensleitung.
Manchmal ist der Transportweg bis zur letzten Sekunde intakt, aber das Kind selbst ist durch Krankheiten oder Unreife nicht in der Lage, den ersten Atemzug zu machen.
💡 MERKE:
Eine Reanimation beim Neugeborenen ist fast immer die Folge einer massiven Unterversorgung mit Sauerstoff (Hypoxie).Frühgeburten (vor der 37. Woche) haben aufgrund der unreifen Lunge das höchste Risiko, sofort nach der Geburt beatmet werden zu müssen! Komplikationen wie die vorzeitige Plazentalösung oder der Nabelschnurvorfall kappen den Sauerstofffluss zum Kind noch vor der eigentlichen Geburt. Wenn in der Vorgeschichte Komplikationen bekannt sind, muss extrem frühzeitig ein Kinder-Notarzt oder ein spezielles Neugeborenen-Team alarmiert werden!
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Herzlich willkommen in der Intensivmedizin auf der Straße! Wenn wir wieder einen tastbaren Puls haben, haben wir die allererste Schlacht gewonnen. Aber das Gehirn und der Herzmuskel haben massiv gelitten. Unsere Aufgabe ist es nun, den Körper so zu stabilisieren, dass wir keinen erneuten Herzstillstand provozieren und das Gehirn bestmöglich vor Folgeschäden schützen. Wir arbeiten uns systematisch von A bis E durch den Patienten.
Das Ziel ist die absolute Normalität. Wir wollen weder zu wenig, noch zu viel Sauerstoff im Blut haben!
Das reanimierte Herz ist extrem schwach und braucht unsere medikamentöse Unterstützung.
Wir schützen das Gehirn vor weiteren Schäden.
Wir sichern unsere Arbeit ab und bereiten den Transport vor.
💡 MERKE:
Der ROSC erfordert die sofortige Umstellung von Aktionismus auf hochpräzise Intensivmedizin nach dem ABCDE-Schema. Wir zielen auf Normalwerte: Sättigung 94 bis 98 Prozent, systolischer Blutdruck über 100 Millimeter Quecksilbersäule! Ein 12-Kanal-EKG muss so schnell wie möglich geschrieben werden, um einen Infarkt auszuschließen. Fieber (über 37,7 Grad Celsius) muss bei bewusstlosen Patienten nach dem ROSC strikt vermieden werden.
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Herzlich willkommen zum pädiatrischen Abschlussmodul. Wenn das Herz eines Kindes oder Neugeborenen stillsteht, ist das gesamte Team extremem Stress ausgesetzt. Während bei Erwachsenen oft nach 20 Minuten Asystolie auf der Straße der Tod festgestellt wird, ist der präklinische Abbruch bei Kindern die absolute Ausnahme. Das Grundprinzip in der Pädiatrie lautet: Im Zweifel wird immer weiter reanimiert und das Kind unter laufender Herzdruckmassage in die Klinik transportiert!
Ein Neugeborenes direkt im Kreißsaal oder bei einer Hausgeburt aufzugeben, unterliegt strengen zeitlichen und qualitativen Kriterien.
Bei älteren Kindern (nach der Neugeborenenphase) sind die Hürden für einen Abbruch am Einsatzort noch höher.
Ein Abbruch bei einem Kind traumatisiert nicht nur die Familie, sondern auch das gesamte Rettungsteam.
💡 MERKE:
Der präklinische Abbruch bei Kindern ist die absolute Ausnahme! Im Zweifel wird unter laufenden Maßnahmen transportiert. Bei Neugeborenen kann ein Abbruch nach 10 bis 20 Minuten optimaler, aber erfolgloser Reanimation erwogen werden. Die Entscheidung erfordert meist die Rücksprache mit einem pädiatrischen Zentrum. Die Alarmierung der PSNV für die Eltern und die spätere psychologische Nachbetreuung des Teams sind zwingende Bestandteile des Einsatzes.
Herzlich willkommen in der Neonatologie! Die Geburt ist der gefährlichste Moment im Leben eines Menschen. Die Lunge des Babys ist noch mit Flüssigkeit gefüllt und muss sich mit den ersten Atemzügen entfalten, damit sich der gesamte Blutkreislauf vom mütterlichen System abnabelt und auf die Lunge umstellt. Etwa 85 Prozent aller Neugeborenen machen das völlig allein. Etwa 10 Prozent brauchen etwas Stimulation, und nur knapp 1 Prozent benötigt weitreichende Reanimationsmaßnahmen. Wenn wir eingreifen müssen, ist die Beatmung unser wichtigstes und oft einziges Werkzeug!
Wenn das Kind geboren ist, beginnt die Stoppuhr. Der größte Feind des Neugeborenen auf der Straße ist nicht primär der Sauerstoffmangel, sondern die Kälte! Ein nasses Neugeborenes kühlt in Sekunden lebensgefährlich aus.
Wir beurteilen den Zustand des Neugeborenen kontinuierlich anhand von 3 einfachen Parametern:
Wenn das Kind nicht atmet oder die Herzfrequenz unter 100 Schläge pro Minute fällt, beginnen wir sofort mit der Beatmung!
Nur wenn die Lunge perfekt belüftet ist (der Brustkorb hebt sich bei jedem Hub) und die Herzfrequenz des Kindes nach 30 Sekunden effektiver Beatmung trotzdem unter 60 Schläge pro Minute fällt, beginnen wir mit der Herzdruckmassage!
Medikamente kommen beim New Born Life Support extrem selten zum Einsatz, da fast alle Kinder auf eine gute Beatmung reagieren.
💡 MERKE:
Wärmeerhalt (Abtrocknen und Mütze) ist die erste und wichtigste Maßnahme am Einsatzort! Die Herzfrequenz ist der Leitparameter. Fällt sie unter 100, wird beatmet. Fällt sie unter 60, wird massiert. Wir starten immer mit 5 langsamen Beatmungen (jeweils 2 bis 3 Sekunden) mit normaler Raumluft (21 Prozent Sauerstoff), um die Lunge zu entfalten! Das Reanimationsverhältnis beim Neugeborenen beträgt 3 zu 1.
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Herzlich willkommen in der "Golden Minute"! Wenn ein Baby nicht atmet, müssen wir zwischen 2 Zuständen unterscheiden. Bei der primären Apnoe (Atemstillstand) reicht oft schon das kräftige Abtrocknen als Schmerzreiz aus, damit das Gehirn den Atemreflex auslöst. Ein asphyktisches Neugeborenes befindet sich jedoch meist in der sekundären Apnoe. Das Atemzentrum im Gehirn ist durch den massiven Sauerstoffmangel bereits so stark geschädigt, dass kein Schmerzreiz der Welt mehr hilft. Dieses Kind wird ohne unsere sofortige maschinelle Beatmung sterben. Wir haben exakt 60 Sekunden Zeit, um die Lunge zu öffnen!
Der Countdown startet mit der kompletten Geburt des Kindes.
Asphyktische Kinder haben unter der Geburt massiven Stress. Dieser Stress führt oft dazu, dass sie noch im Mutterleib ihren ersten Stuhlgang (das Mekonium) ins Fruchtwasser absetzen. Das Fruchtwasser wird grün und zähflüssig.
Bei der Beatmung eines schlaffen Neugeborenen entweicht oft Luft, oder der Atemweg ist abgeknickt. Wenn sich der Brustkorb bei den 5 initialen Zügen nicht hebt, müssen wir unser Vorgehen sofort korrigieren, bevor wir zur Herzdruckmassage übergehen!
Erst wenn wir sicher sind, dass unsere Beatmung effektiv ist (der Brustkorb hebt sich sichtbar!), prüfen wir nach 30 Sekunden erneut die Herzfrequenz.
💡 MERKE:
Ein asphyktisches Neugeborenes in der sekundären Apnoe reagiert auf keinen Schmerzreiz mehr, es muss zwingend innerhalb der ersten 60 Sekunden (Golden Minute) beatmet werden! Wir starten immer mit 21 Prozent Sauerstoff (Raumluft), um fatale Hirnschäden durch oxidativen Stress zu vermeiden. Auf 100 Prozent wird erst bei Beginn der Herzdruckmassage hochgedreht. Grünes Fruchtwasser (Mekonium) wird nicht mehr routinemäßig abgesaugt. Die sofortige Beatmung hat Vorrang! Die Herzdruckmassage (im Verhältnis 3 zu 1) startet erst, wenn die Herzfrequenz trotz effektiver Beatmung (Brustkorb hebt sich!) unter 60 fällt.

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Herzlich willkommen zur Ursachenforschung! Wenn ein Neugeborenes leblos zur Welt kommt, wurde die Sauerstoffkette irgendwo durchbrochen. Diese Kette besteht aus 3 Stationen: Der Mutter, dem Transportweg (Nabelschnur und Plazenta) und dem Kind selbst. Um im Einsatzleben nicht überrascht zu werden, unterteilen wir die lebensgefährlichen Störfaktoren in genau diese 3 Kategorien.
Vor der Geburt ist das Kind zu 100 Prozent vom Blutkreislauf der Mutter abhängig. Wenn die Mutter keinen Sauerstoff hat oder ihr Blutdruck extrem abfällt, erstickt das Kind im Mutterleib.
Selbst wenn die Mutter perfekt versorgt ist, kann der Sauerstoff auf dem Weg zum Kind blockiert werden. Die Nabelschnur ist die einzige Überlebensleitung.
Manchmal ist der Transportweg bis zur letzten Sekunde intakt, aber das Kind selbst ist durch Krankheiten oder Unreife nicht in der Lage, den ersten Atemzug zu machen.
💡 MERKE:
Eine Reanimation beim Neugeborenen ist fast immer die Folge einer massiven Unterversorgung mit Sauerstoff (Hypoxie).Frühgeburten (vor der 37. Woche) haben aufgrund der unreifen Lunge das höchste Risiko, sofort nach der Geburt beatmet werden zu müssen! Komplikationen wie die vorzeitige Plazentalösung oder der Nabelschnurvorfall kappen den Sauerstofffluss zum Kind noch vor der eigentlichen Geburt. Wenn in der Vorgeschichte Komplikationen bekannt sind, muss extrem frühzeitig ein Kinder-Notarzt oder ein spezielles Neugeborenen-Team alarmiert werden!
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Herzlich willkommen in der Intensivmedizin auf der Straße! Wenn wir wieder einen tastbaren Puls haben, haben wir die allererste Schlacht gewonnen. Aber das Gehirn und der Herzmuskel haben massiv gelitten. Unsere Aufgabe ist es nun, den Körper so zu stabilisieren, dass wir keinen erneuten Herzstillstand provozieren und das Gehirn bestmöglich vor Folgeschäden schützen. Wir arbeiten uns systematisch von A bis E durch den Patienten.
Das Ziel ist die absolute Normalität. Wir wollen weder zu wenig, noch zu viel Sauerstoff im Blut haben!
Das reanimierte Herz ist extrem schwach und braucht unsere medikamentöse Unterstützung.
Wir schützen das Gehirn vor weiteren Schäden.
Wir sichern unsere Arbeit ab und bereiten den Transport vor.
💡 MERKE:
Der ROSC erfordert die sofortige Umstellung von Aktionismus auf hochpräzise Intensivmedizin nach dem ABCDE-Schema. Wir zielen auf Normalwerte: Sättigung 94 bis 98 Prozent, systolischer Blutdruck über 100 Millimeter Quecksilbersäule! Ein 12-Kanal-EKG muss so schnell wie möglich geschrieben werden, um einen Infarkt auszuschließen. Fieber (über 37,7 Grad Celsius) muss bei bewusstlosen Patienten nach dem ROSC strikt vermieden werden.
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Herzlich willkommen zum pädiatrischen Abschlussmodul. Wenn das Herz eines Kindes oder Neugeborenen stillsteht, ist das gesamte Team extremem Stress ausgesetzt. Während bei Erwachsenen oft nach 20 Minuten Asystolie auf der Straße der Tod festgestellt wird, ist der präklinische Abbruch bei Kindern die absolute Ausnahme. Das Grundprinzip in der Pädiatrie lautet: Im Zweifel wird immer weiter reanimiert und das Kind unter laufender Herzdruckmassage in die Klinik transportiert!
Ein Neugeborenes direkt im Kreißsaal oder bei einer Hausgeburt aufzugeben, unterliegt strengen zeitlichen und qualitativen Kriterien.
Bei älteren Kindern (nach der Neugeborenenphase) sind die Hürden für einen Abbruch am Einsatzort noch höher.
Ein Abbruch bei einem Kind traumatisiert nicht nur die Familie, sondern auch das gesamte Rettungsteam.
💡 MERKE:
Der präklinische Abbruch bei Kindern ist die absolute Ausnahme! Im Zweifel wird unter laufenden Maßnahmen transportiert. Bei Neugeborenen kann ein Abbruch nach 10 bis 20 Minuten optimaler, aber erfolgloser Reanimation erwogen werden. Die Entscheidung erfordert meist die Rücksprache mit einem pädiatrischen Zentrum. Die Alarmierung der PSNV für die Eltern und die spätere psychologische Nachbetreuung des Teams sind zwingende Bestandteile des Einsatzes.