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Skript ⏱ 25 Min. Lesezeit

2.2 Erkundung der Einsatzstelle

Einleitung: Gefahren an der Einsatzstelle und Eigenschutz

Der wichtigste Grundsatz eures Berufslebens

Herzlich willkommen zu diesem Modul! Wenn ihr im Rettungswagen sitzt und euch einer Einsatzstelle nähert, schießt das Adrenalin durch euren Körper. Ihr wollt sofort aussteigen, zum Patienten rennen und helfen.

Genau dieser Tunnelblick ist jedoch tödlich. Es gibt im Rettungsdienst einen Grundsatz, der über allem steht: Eigenschutz geht immer vor Fremdschutz! Ein verletzter oder toter Retter kann niemandem mehr helfen und wird selbst zum Patienten, der weitere Ressourcen bindet. Eure allererste Aufgabe am Notfallort ist der sogenannte Dreihundertsechzig-Grad-Blick. Ihr müsst die Lage scannen und potenzielle Gefahren erkennen, bevor ihr den Fuß aus dem Fahrzeug setzt.

1. Die klassische Gefahrenmatrix

Die Feuerwehren und Rettungsdienste haben die potenziellen Gefahren an einer Einsatzstelle in einer systematischen Matrix zusammengefasst. Man spricht hierbei von neun klassischen Gefahrenquellen, die ihr im Schlaf beherrschen müsst.

Atemgifte

Ihr werdet zu einer bewusstlosen Person in eine Wohnung gerufen. Wenn die Person durch ein defektes Heizgerät giftiges Kohlenmonoxid eingeatmet hat, ist dieses Gas auch für euch tödlich. Kohlenmonoxid ist unsichtbar, völlig geruchlos und geschmacklos. Ohne tragbare Warngeräte (die sogenannten Kohlenmonoxid-Warner an eurem Rucksack) lauft ihr blind in die tödliche Falle.

Angstreaktionen und Panik

Angehörige oder Unfallbeteiligte befinden sich in extremen Ausnahmezuständen. Aus Angst um einen geliebten Menschen kann blitzschnell offene Aggression gegen euch entstehen, wenn ihr in den Augen der Angehörigen zu langsam arbeitet. Panische Menschen handeln völlig irrational und können euch in den laufenden Straßenverkehr stoßen oder euch bei der Arbeit massiv behindern.

Ausbreitung

Eine Einsatzstelle ist niemals statisch, sie lebt und verändert sich. Das kleine Feuer im Motorraum des verunfallten Personenkraftwagens kann innerhalb von zwei Minuten auf das gesamte Fahrzeug übergreifen. Die kleine Benzinlache unter dem Auto kann sich in eure Richtung ausbreiten und sich entzünden.

Atomare Gefahren

Diese Gefahr ist sehr selten, aber absolut tödlich. Sie betrifft radioaktive Strahlung, die zum Beispiel in speziellen Arztpraxen, Krankenhäusern oder beim Transport von medizinischen Isotopen auf der Autobahn austreten kann. Euer normaler Rettungsdienstkittel bietet hier exakt null Schutz.

Chemische Gefahren

Ihr werdet zu einem Arbeitsunfall in ein Schwimmbad gerufen. Dort sind Reinigungsmittel ausgelaufen. Es entstehen giftige Chlorgase oder ätzende Dämpfe. Chemikalien können über die Atemwege, aber auch direkt durch eure Haut in euren Körper eindringen.

Erkrankung und Infektion

Das ist euer tägliches Brot. Die Gefahr durch spitze, blutige Kanülen, durch Patienten mit offener Tuberkulose oder durch hochinfektiöse Viren ist allgegenwärtig. Eure Einweghandschuhe, die Schutzbrille und die Atemschutzmaske sind hier eure einzigen Lebensretter.

Explosion

Ausströmendes Erdgas in einer Wohnung oder explosive Dämpfe nach einem Verkehrsunfall sind tickende Zeitbomben. Ein einziger Funke eures Funkgerätes oder das Betätigen der Türklingel reicht aus, um das gesamte Gebäude in die Luft zu sprengen.

Einsturz

Nach Gasexplosionen, Unwettern oder schweren Verkehrsunfällen mit Lastkraftwagen sind Gebäudeteile oder verformte Fahrzeugdächer extrem instabil. Wenn ihr unüberlegt in ein solches Wrack klettert, um eine Infusion zu legen, kann das Konstrukt über euch zusammenbrechen.

Elektrizität

Hochspannungsleitungen, die nach einem Sturm auf dem Boden liegen, oder der umgefahrene Stromkasten an der Straße. Elektrizität sucht sich immer den kürzesten Weg in die Erde. Wenn der Boden nass ist, könnt ihr bereits in mehreren Metern Entfernung einen tödlichen Stromschlag durch den sogenannten Spannungstrichter erleiden.

2. Der Faktor Verkehr und Wetter

Neben der klassischen Matrix gibt es zwei weitere, alltägliche Killer für das Rettungsfachpersonal.

  • Der Straßenverkehr: Jeder Einsatz auf einer Autobahn oder Landstraße ist ein Spiel mit dem Tod. Andere Autofahrer sind unaufmerksam, fahren zu schnell oder spielen mit ihrem Mobiltelefon. Ihr müsst euer Fahrzeug so aufstellen, dass es wie ein großer Schutzschild zwischen euch und dem fließenden Verkehr steht. Ihr tragt zwingend grelle Warnkleidung mit Reflexionsstreifen.
  • Das Wetter: Blitzeis, massiver Platzregen oder starker Nebel verändern die Einsatzstelle. Ihr rutscht mit dem schweren Ausrüstungsrucksack aus, oder der Rettungshubschrauber kann euch aufgrund des Nebels nicht mehr zur Hilfe kommen.

3. Die Grundregel der Gefahrenabwehr

Wenn ihr an der Einsatzstelle eintrefft und eine dieser Gefahren erkennt, handelt ihr nach einer festen strategischen Reihenfolge. Diese Regel rettet euer Leben und das Leben des Patienten:

  • Erstens: Die Gefahr erkennen. (Macht den Rundumblick. Was sehe ich, was rieche ich, was höre ich?)
  • Zweitens: Absperren. (Weist unbeteiligte Personen an, den Bereich sofort zu verlassen, und haltet selbst massiven Abstand.)
  • Drittens: Menschen retten. (Aber nur dann, wenn ihr euch dabei nicht selbst in Lebensgefahr bringt! Eine schnelle Rettung aus der Gefahrenzone erfolgt nur, wenn der Fluchtweg sicher ist.)
  • Viertens: Spezialkräfte anfordern. (Das ist der wichtigste Schritt. Ihr seid keine Feuerwehrleute. Wenn es brennt, Chemikalien auslaufen oder Hochspannung droht, fordert ihr sofort über Funk die Feuerwehr, die Polizei oder spezielle Gefahrengutzüge nach. Ihr wartet in sicherer Entfernung, bis die Spezialisten die Gefahr beseitigt haben. Erst dann beginnt ihr mit der medizinischen Versorgung).

💡 MERKE:

Der absolut wichtigste Leitsatz lautet: Eigenschutz geht vor Fremdschutz! >Prüft jede Einsatzstelle auf die neun klassischen Gefahren: Atemgifte, Angstreaktionen, Ausbreitung, atomare und chemische Gefahren, Erkrankungen, Explosion, Einsturz und Elektrizität. Bei unklaren Lagen bleibt ihr auf massivem Abstand und fordert sofort Spezialkräfte der Feuerwehr oder der Polizei nach.

Literatur und Quellen für dieses Modul

    • Ausschuss für Feuerwehrangelegenheiten, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung (AFKzV): Feuerwehr-Dienstvorschrift eins (Grundtätigkeiten - Einsatz und Ausbildung) sowie Feuerwehr-Dienstvorschrift drei (Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz). (Diese amtlichen Dienstvorschriften definieren bundesweit einheitlich die klassische Gefahrenmatrix an Einsatzstellen).
    • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV): DGUV Regel einhundertfünf Strich null null drei (Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung im Rettungsdienst). (Offizielle und bindende Vorgaben zum Eigenschutz, Infektionsschutz und Warnkleidung im Straßenverkehr).
    • Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): Technische Regeln für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA zweihundertfünfzig). (Amtliche Vorgaben zum Schutz vor Infektionen und Erkrankungen im Gesundheitswesen).
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    Einleitung: Spezifische Gefahren an der Einsatzstelle und Selbstschutz

    Wenn der Alltag zur Falle wird

    Herzlich willkommen zu diesem Modul! Ein großer Teil eurer Einsätze findet nicht in sauberen, gut beleuchteten Wohnzimmern statt. Ihr arbeitet nachts im strömenden Regen auf der Autobahn, im dunklen Gleisbett der Bahn oder in unübersichtlichen Industriebetrieben.

    Umgebungssituationen, die für Zivilisten völlig alltäglich sind, verwandeln sich in der Hektik eines Notfalls rasend schnell in tödliche Fallen für das Rettungspersonal. In diesem Modul brechen wir die abstrakte Gefahrenlehre auf euren ganz konkreten Arbeitsalltag herunter. Wir schauen uns an, warum Züge nicht bremsen können, wie unsichtbarer Strom euch töten kann und wie ihr euch bei Gewaltverbrechen verhaltet.

    1. Gefahr durch den Straßenverkehr

    Die Straße ist euer gefährlichster Arbeitsplatz. Wenn ihr auf einer Bundesstraße oder Autobahn arbeitet, rauschen tonnenschwere Fahrzeuge mit oft über einhundertdreißig Kilometern pro Stunde nur wenige Zentimeter an euch vorbei. Ein unaufmerksamer Fahrer reicht aus, um die gesamte Einsatzstelle auszulöschen.

    • Sichtbarkeit ist Leben: Ihr verlasst das Fahrzeug niemals ohne eure leuchtend rotgelbe Warnkleidung mit den rundum verlaufenden Reflexionsstreifen. Bei Dunkelheit seid ihr sonst völlig unsichtbar.
    • Das Fahrzeug als Schutzschild: Der Rettungswagen wird niemals einfach irgendwo geparkt! Er wird leicht schräg mit eingeschaltetem Blaulicht und Warnblinkanlage so aufgestellt, dass er wie ein massiver Schutzwall zwischen dem fließenden Verkehr und eurem Patienten steht.
    • Blickrichtung: Wenn ihr an einem Unfallwagen arbeitet, behaltet ihr den fließenden Verkehr immer im Augenwinkel. Dreht dem Verkehr niemals komplett den Rücken zu.

    2. Gefahr bei Einsätzen im Gleisbereich

    Einsätze an Bahnanlagen gehören zum absolut Gefährlichsten, was der Rettungsdienst zu bieten hat. Züge fahren völlig lautlos an euch heran, haben enorme Geschwindigkeiten und können nicht ausweichen. Ein schwerer Güterzug hat einen Bremsweg von bis zu eintausend Metern.

    • Die Sogwirkung: Züge erzeugen eine enorme Luftsogwirkung. Wer zu nah am Gleis steht, kann förmlich unter den Zug gesaugt werden.
    • Die Oberleitung: Die Stromleitungen der Bahn führen unfassbare fünfzehntausend Volt! Dieser Strom kann auch ohne direkte Berührung auf euch überspringen, wenn ihr der Leitung zu nahe kommt (zum Beispiel, wenn ihr auf das Dach eines verunfallten Zuges klettert).
    • Die eiserne Regel: Ihr betretet ein Gleisbett niemals, bevor nicht der offizielle Notfallmanager der Deutschen Bahn vor Ort ist, die Strecke offiziell gesperrt hat und die Oberleitung sichtbar geerdet wurde. Wenn der Patient im Gleis liegt, wartet ihr an der Böschung!

    3. Gefahr durch Strom

    Strom ist unsichtbar, lautlos und absolut tödlich. Er bringt das Herz sofort aus dem Takt und führt zu schweren inneren Verbrennungen.

    • Niederspannung im Haushalt: Zieht bei Elektrounfällen im Haus sofort den Stecker des betroffenen Gerätes oder schaltet die Hauptsicherung aus, bevor ihr den Patienten auch nur berührt. Liegt der Patient noch am Stromkabel, leitet sein Körper den Strom direkt in euch weiter.
    • Hochspannung im Freien (Der Spannungstrichter): Liegt nach einem Sturm eine Stromleitung auf der Straße, fließt der Strom in die Erde ab. Er breitet sich dort ringförmig aus (wie die Wellen eines ins Wasser geworfenen Steins). Wenn ihr mit gespreizten Beinen auf diesen Boden tretet, fließt der Strom euer eines Bein hinauf, durch euren Unterleib und das andere Bein wieder hinab. Das nennt man Schrittspannung. Ihr müsst hier zwingend einen absoluten Sicherheitsabstand von mindestens zwanzig Metern halten, bis der Energieversorger den Strom abgeschaltet hat.

    4. Gefahr durch Feuer und Rauch

    Brennende Häuser sind die absolute Domäne der Feuerwehr. Der Rettungsdienst hat in einem brennenden oder verrauchten Gebäude absolut nichts zu suchen.

    • Atemgifte: Der schwarze Rauch eines Wohnungsbrandes ist hochgiftig. Er enthält Kohlenmonoxid und Blausäuregas. Bereits wenige tiefe Atemzüge in einem verrauchten Treppenhaus führen zur Bewusstlosigkeit und zum Tod.
    • Plötzliche Brandausbreitung: Bei einem Brand stauen sich extrem heiße Gase unter der Zimmerdecke. Öffnet ihr unbedarft eine Tür und führt Sauerstoff zu, kann es zu einer schlagartigen Durchzündung (einem Feuerball) kommen.
    • Euer Vorgehen: Ihr wartet draußen in sicherer Entfernung. Die Feuerwehrleute rüsten sich mit schwerem Atemschutz aus, gehen in das Gebäude, retten den Patienten und übergeben ihn an der sogenannten Rauchgrenze draußen an euch.

    5. Gefährliche Stoffe an der Einsatzstelle

    Es muss nicht immer der große Tanklastzug auf der Autobahn sein. Auch beim Mischen von Reinigungsmitteln im Schwimmbad oder beim Auslaufen von Düngemitteln auf dem Bauernhof entstehen tödliche chemische Gefahren.

    Hier gilt die lebensrettende Grundregel der Feuerwehren (die sogenannte G A M S Regel, die vier Schritte der Gefahrenabwehr):

    • Gefahr erkennen: Achtet auf orangefarbene Warntafeln an Lastkraftwagen, beißende Gerüche oder zischende Geräusche.
    • Absperren: Zieht euch gegen die Windrichtung zurück. Sperrt den Bereich weiträumig ab. Der Wind darf die Wolke nicht zu euch wehen.
    • Menschenrettung: Nur durchführen, wenn es für euch ohne spezielle Schutzkleidung absolut gefahrlos möglich ist (was bei Chemikalien fast nie der Fall ist).
    • Spezialkräfte anfordern: Ruft die Feuerwehr und spezielle Gefahrgutzüge über die Leitstelle.

    6. Gefahr durch Tiere an der Einsatzstelle

    Tiere reagieren auf Stress und fremde Menschen oft aggressiv, besonders wenn sie ihr Herrchen oder Frauchen beschützen wollen.

    • Der treue Hund: Der Besitzer ist nach einem Krampfanfall bewusstlos, und sein Hund sitzt knurrend daneben. Der Hund versteht nicht, dass ihr helfen wollt. Er sieht euch als Eindringlinge. Geht niemals direkt auf das Tier zu. Bittet Angehörige, den Hund in ein anderes Zimmer zu sperren. Ist niemand da, müsst ihr notfalls die Polizei oder die Tierrettung anfordern. Ihr riskiert keine schweren Bisswunden.
    • Landwirtschaft und Exoten: Auch aufgeschreckte Pferde, Rinder oder entwischte Terrarientiere (wie Schlangen oder Spinnen) stellen ein unkalkulierbares Risiko dar. Zieht Experten hinzu, bevor ihr den Raum oder die Koppel betretet.

    7. Gefahr durch kriminelle Handlungen

    Der Rettungsdienst rückt nicht nur zu Krankheiten aus, sondern auch zu Messerstechereien, Schlägereien oder häuslicher Gewalt.

    • Der unsichere Tatort: Wenn die Leitstelle euch zu einer Schlägerei oder Schusswunde schickt, wartet ihr in einem sicheren Bereitstellungsraum (ein paar Straßen weiter), bis die schwer bewaffnete Polizei den Täter gesichert hat und euch den Bereich offiziell freigibt.
    • Die Fluchtwege: Wenn ihr eine fremde Wohnung betretet, achtet immer darauf, wo die Haustür ist. Stellt niemals eure schweren Rucksäcke oder die Trage in den Flur, wenn ihr euch damit euren einzigen Fluchtweg verbaut.
    • Deeskalation: Wenn ein Patient oder Angehöriger plötzlich eine Waffe zieht oder extrem aggressiv wird, lasst ihr alles stehen und liegen. Euer Koffer und euer Monitor sind ersetzbar. Zieht euch sofort zurück, bringt euch in Sicherheit und alarmiert die Polizei.

    8. Selbstschutz im Einsatz: Die mentale und körperliche Ausrüstung

    Euer Überleben hängt von eurer Vorbereitung ab.

    • Die Persönliche Schutzausrüstung: Eure Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen schützen euch vor herabfallenden Tragen. Eure dicken Infektionsschutzhandschuhe bewahren euch vor blutübertragenen Krankheiten. Das konsequente Tragen dieser Ausrüstung ist gesetzliche Pflicht.
    • Die mentale Vorbereitung: Geht niemals blind in einen Einsatz. Sprecht euch schon auf der Anfahrt im Team ab: Wer übernimmt die medizinische Führung? Wer achtet auf die Umgebung? Wer hält den Funkkontakt?
    • Das Recht auf Rückzug: Ihr habt nicht nur das Recht, sondern die absolute Pflicht, einen lebensgefährlichen Bereich sofort zu verlassen. Kein Notfallsanitäter der Welt muss sein eigenes Leben opfern.

    💡 MERKE:

    An der Einsatzstelle drohen euch Gefahren durch den Straßenverkehr, Strom (Spannungstrichter), Atemgifte und Gefahrstoffe. Haltet bei Einsätzen an Bahngleisen, bei Gebäudebränden oder kriminellen Gewalttaten zwingend extremen Abstand, bis Fachkräfte (wie der Notfallmanager der Bahn, die Feuerwehr unter Atemschutz oder die Polizei) die Szene gesichert haben. Euer persönlicher Fluchtweg und eure Persönliche Schutzausrüstung sind eure Lebensversicherung!

    Literatur und Quellen für dieses Modul

    • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV): DGUV Regel einhundertfünf Strich null null drei (Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung im Rettungsdienst). (Die amtliche Vorgabe zum Schutz vor Infektionen, Verkehrsunfällen und Gefahren an der Einsatzstelle).
    • Ausschuss für Feuerwehrangelegenheiten, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung (AFKzV): Feuerwehr-Dienstvorschrift eins (Grundtätigkeiten - Einsatz und Ausbildung) sowie Feuerwehr-Dienstvorschrift fünfhundert (Einheiten im ABC-Einsatz). (Offizielle Dienstvorschriften zum Verhalten bei Gefahrgut, atomaren Gefahren, Strom und Brandeinsätzen).
    • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV): DGUV Information zweihundertsieben Strich null siebzehn (Sicherheit im Rettungsdienst). (Grundlegendes Dokument für die Einsatzstellensicherung, das Verhalten bei Gewalt im Dienst und an Bahnanlagen).

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